Wasserzähler vor Frosteinwirkung schützen

Wasserzähler vor Frosteinwirkung schützen

Wie in jedem Jahr müssen wir auch mit Beginn des Winters alle Grundstückseigentümer bitten, zu überprüfen, ob die Wasserzähler auf den Grundstücken gegen Frosteinwirkungen gemäß § 10 der Wasserversorgungssatzung (WVS) ausreichend geschützt sind.

 

Bei bewohnten Häusern, in denen die Wasserzähler im Kellergeschoss angebracht sind, ist dieser Schutz normalerweise gegeben. Wir erleben es aber immer wieder, dass Wasserzähler in Rohbauten oder aber außenliegende Wasserzähler (z.B. Gartenwasserzähler) im Winter auffrieren, wenn sie nicht ausreichend gegen Frost geschützt sind.

Nach den Bestimmungen unserer Wasserversorgungssatzung sind die Grundstückseigentümer dafür verantwortlich, dass die Wasserzähler keinen Schaden erleiden. Entstehen Frostschäden, hat der Grundstückseigentümer die anfallenden Reparaturkosten zu tragen.

 

Wir möchten mit dieser Veröffentlichung auf die Gefahren für die Wasserzähler aufmerksam machen, um die Grundstückseigentümer vor unnötigen Kosten zu bewahren.

 

Die Wasserversorgungssatzung des Eigenbetriebes wurde am 05.November 1997 geändert, und lautet im § 2 hinsichtlich der Definition der Anschlussleitungen wie folgt:

 

Anschlussleitung:  Leitungen von der Versorgungsleitung – beginnend an der Abzweigstelle – bis zur Hauptabsperrvorrichtung hinter der Messeinrichtung (in Fließrichtung gesehen).

 

Das bedeutet, dass der Hauseigentümer für die gesamte Hausanschlussleitung für Wasser, von der Hauptleitung in der Straße bis hinter den Wasserzähler, kostenpflichtig ist.

 

Der Eigenbetrieb Wasser der Gemeindewerke Hofbieber empfiehlt daher, dass Hauseigentümer sich mit ihrer Versicherung abstimmen damit im Falle eines Rohrbruches für die gesamte Hausanschlussleitung Versicherungsschutz besteht.

Kontakt

 

Wassermeister
Eugen Frohnapfel

 

Telefon: +49 (0) 6657 987-621
Mobil: +49 (0) 173 238 96 75

 

E-Mail: eugen.frohnapfel@hofbieber.de